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Dipl.-Ing. Architekt
Matthias Lutter


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Durch kompetente Planung kann der Energieverbrauch erheblich reduziert werden. Oftmals können schon kleine Veränderungen Kosten senken und die Umwelt schonen. Ob Sie umbauen wollen oder einen Neubau planen - durch eine eingehende Beratung zeigen wir Ihnen Wege, wie Sie Ihren Energieverbrauch senken können.


Vom Energieausweis zur Energieberatung




Illustration Ofen

Energiesparen - gewusst wie

Wenn Ihre Energiesparmaßnahmen effektiv und gut geplant sein sollen, erhalten Sie Entscheidungssicherheit durch:

  • Bestandsaufnahme mit Ermittlung der Einsparpotenziale

  • Vorschläge für Maßnahmen, auf die Besonderheiten Ihres Gebäudes angepasst

  • Kosten – Nutzen – Analysen für die einzelnen Maßnahmen

  • Beratung zur staatlichen Förderung

Verlassen Sie sich bei Ihren Modernisierungsmaßnahmen auf kompetente Partner. Unnötige Kosten und Ärger lassen sich so vermeiden. Und die Beratung wird staatlich gefördert. Wir sind vom Bundesamt für Wirtschaft (BAFA) als Energieberater für die "Vor-Ort-Beratung" und die Energieberatungen für Nichtwohngebäude von Kommunen zugelassen, und in den Energie-Experten-Listen der Deutschen Energie-Agentur (dena) für die KfW-Förderprogramme "Energieeffizient Bauen und Sanieren" für Wohngebäude und Nichtwohngebäude eingetragen.

Bei der BAFA-Energieberatung beträgt der Zuschuss 60 %, für Ein- und Zweifamilienhäuser maximal 800 ¤, für Wohnhäuser ab drei Wohneinheiten bis 1.100 ¤. Voraussetzung ist, dass der Bauantrag des Gebäudes vor 1995 gestellt wurde. Eine Verpflichtung, die Energiesparvorschläge auszuführen, entsteht übrigens nicht.


Energieausweis - Pflicht oder Kür ?

Mieter und Käufer von Gebäuden oder Wohnungen haben durch die Energieeinsparverordnung (EnEV) das Recht, vor Abschluss eines Vertrags einen Energieausweis einzusehen. 

Am 1. Mai 2014 ist die novellierte Energieeinsparverordnung in Kraft getreten. Seit diesem Stichtag gilt:

  • "Ausweispflicht" bei Vermietung und Verkauf

Verkäufer und Vermieter müssen den Energieausweis immer vorlegen, wenn Mieter eine neue Wohnung besichtigen. Auch beim Verkauf einer Immobilie ist ein Energieausweis erforderlich.

  • Energieangaben in Immobilienanzeigen

Wenn eine Anzeige in einem kommerziellen Medium geschaltet wird, und bereits ein Energieausweis ausgestellt wurde, müssen folgende Informationen mit angegeben werden:

  • Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauch für Gebäude

  • Art des ausgestellten Energieausweises (Energiebedarf oder -verbrauch)

  • Energieträger für die Heizung des Gebäudes

  • Baujahr des Gebäudes

  • Bewertung wird verschlechtert

Der Energieausweis bekommt, neben der bekannten Grün-bis-Rot-Skala für die Energiekennwerte,  zusätzlich neue Effizienzklassen. Wie bei Elektrogeräten reicht die Skala von A+ (wenig Energieverbrauch) bis H (hoher Verbrauch). Aber gleichzeitig verschiebt sich die Skala: 

    • Die Skala verkürzt sich nun von 400 auf 250 kWh/(m²a), Gebäude mit höherem Verbrauch werden dadurch sehr ungünstig dargestellt.

    • Um etwa eine mittlere Einstufung -durch die Farbe gelb gekennzeichnet- zu erreichen, muss derVerbrauchswert künftig um ca. 25 % niedriger liegen als bisher. 

Dieser Punkt betrifft die Energieausweise, die ab 1. Mai 2014 ausgestellt werden. Energieausweise, die bis zum 30. 04.2014 ausgestellt werden, betrifft dies nicht, da für sie weiter die 10-jährige Geltungsdauer zutrifft.


Informationen zum Energieausweis
Nach den Methoden der Datengewinnung wird dabei zwischen "Bedarfsausweis" und "Verbrauchsausweis" unterschieden.
Zwischen den beiden Varianten besteht ein qualitativer Unterschied: 

Während der Verbrauchsausweis den Energieverbrauch und damit im Wesentlichen das Nutzerverhalten erfasst, werden für den Bedarfsausweis vom Nutzer unabhängige Faktoren, wie zum Beispiel die Wärmedämmung des Gebäudes oder die Effizienz der Heizungsanlage, überprüft. Verlässliche Aussagen über die energetische Qualität eines Gebäudes liefert somit nur der Bedarfsausweis.

Der Energieausweis dient ausschließlich der Information. Rechtsansprüche, z.B. auf Durchführung einer Modernisierung, lassen sich aus dem Energieausweis nicht ableiten.

Was von Billiganbietern oft verschwiegen wird: Dem Energieausweis müssen individuelle Modernisierungsempfehlungen beigefügt werden, sofern das Gebäude nicht dem Neubaustandard entspricht. Fehlen die Sanierungstipps, oder die Erklärung, dass keine Sanierung offensichtlich sinnvoll ist, ist der Energieausweis ungültig. Außerdem ist der Aussteller gesetzlich verpflichtet zu überprüfen, ob die ihm gemeldeten Gebäudedaten (Gebäudemaße und Energieverbrauch) plausibel sind. Beides erfordert eine Vor-Ort-Begehung durch den Aussteller. 

Der energiepunkt bietet beide Arten des Energieausweises an, stets mit einem Ortstermin und einer gewissenhaften Aufnahme und Auswertung der Gebäudedaten, und einem auf jahrelanger Erfahrung beruhenden Urteil zu den sinnvollen Modernisierungsempfehlungen.

Vom Energieausweis ist es aber oft nur noch ein kleiner Schritt zur Energieberatung, die Ihnen als Auftraggeber, über die bloße Erfüllung einer Vorschrift hinaus, einen durchdachten energietechnischen Modernisierungsfahrplan liefert:

Gut geplant ist doppelt gespart

Ein fachmännisches Wärmeschutzkonzept vermeidet bei Neu- und Umbauten überhöhte Bau- und Heizkosten. Von Detailfragen über bauphysikalische Berechnungen bis hin zur kompletten Bauplanung und -abwicklung sind wir Ihr Partner:

  • Beratung / Planung / Bauleitung von Energiespar- und Passivhäusern

  • Beratung zu ökologischen Baustoffen

  • Wärmeschutznachweise und Wärmebedarfsberechnungen

  • Planung und Optimierung bautechnischer Details

So können Baukosten gespart werden, z.B. indem durch eine ausführliche Berechnung der Wärmebrücken beim Wärmeschutznachweis wirtschaftlichere Dämmstoffdicken möglich sind, als bei der üblichen Pauschalierung.

Beratung zu Heiz- und Lüftungssystemen

Brennwertkessel, Solarenergie, Holzpellets, Wärmerückgewinnung, Wärmepumpe? Wir verschaffen Ihnen den Überblick in der Vielfalt der Energie- und Lüftungstechniken:

  • Ermittlung des für Ihr Gebäude geeigneten Systems

  • Wirtschaftlichkeitsberechnungen und Ökobilanzen

  • Beratung zu Fördermöglichkeiten

Mit Hilfe von computergestützten Simulationsberechnungen können wir die wirtschaftlich und ökologisch optimalen Lösungen konzipieren.

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